Alicia Levy – Blues pur
Alicia Levy’s Welt, das waren Blues, Rock und Folkmusik. Die kleine Sängerin aus Philadelphia in den USA spielte exzellent Gitarre und begeisterte ihr Publikum mit ihrer rauhen Stimme, die oftmals mit der von Janis Joplin verglichen wurde. Alicia Levy trat sowohl solo als auch als Bandmitglied auf und spielte dabei eigene Songs und Coverversionen von Songs, die sie mochte und umarrangierte. Zu ihren bekanntesten Liedern gehören „Love Me Like a Guitar“, „Yellow Bird“, „Spooky Man“ und „Red River“. Ihre Songs sind immer wieder durchzogen von langen Gitarrensoli, in denen sie ihr ganzes Können zum Ausdruck bringen konnte. Sie brachte ruhige Soulballaden ihren Zuhörern genau so inbrünstig näher wie den ungleich härteren „Bottleneck-Blues“.
Die Wurzeln von Alicia Levy’s Musikkarriere liegen in den Armenvierteln von Philadelphia. Bereits früh ging sie nach New York um dort von etablierten Blues-Künstlern wie Walter Rhodes zu lernen. Stark beeinflusst wurde ihre Musik zudem von Robert Johnson. Eine wichtige Station ihrer Karriere waren Ihre Auftritte im Folk-City-Club in New York, wo zuvor auch schon Show-Größen wie Bos Dylan oder Suzanne Vega aufgetreten waren. Im Jahr 1991 wagte sie die Reise über den Atlantik nach Europa, wo sie nacheinander Italien, die Niederlande, Grossbritannien und Deutschland. Ihre größten Auftritte in Deutschland feierte Alicia Levy in München (Tollwood-Festival), Oberhausen (Star Club), Jena (Rosenkeller) und Leipzig (Cabinet-Nightflight-Festival).
Im Jahr 2007 starb Alicia Levy an Lungenkrebs und hinterlässt eine trauernde Fangemeinde.
